Bären

GEOMAGICA 2012

ab 41,00 EUR
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GEOMAGICA 2012
GEOMAGICA 2012
GEOMAGICA 2012
GEOMAGICA 2012

1.GEOMAGICA 2012
THEMA INDIEN Die Welt mit allen Sinnen erleben.

Samstag 21.Jänner 2012 Trinkhalle Bad Ischl
 
Beginn 16.00 Uhr
Ausstellung - von Fotograf WOLFGANG STADLER Bad Ischl ( Es handelt sich dabei um Einzelstücke - diese werden zum Verkauf angeboten.)
 
17.00 Uhr
Multivisionsshow ABENTEUER GANGES von Andreas Pröve
 
18.30 Uhr
Multivisionsshow SADUS HEILIGE MÄNNER INDIENS von Frank Bienewald
 
19.30 Uhr
INDISCHES BUFFET im Foyer ( im Preis inbegriffen )
 
20.30 Uhr
HARRI STOIJKA LIVE mit den Gypsy Swing Ensemble

mit freundlicher Unterstützung von:

Blitzschutzbau

Kartenpreis: Vorverkauf € 42,-- Abendkasse € 45,-- Onlineshop € 41,--

Ermäßigung für Schüler, Studenten und Pensionisten an der Abendkasse!

Kinder bis 14 J. zahlen die Hälfte.

Vorverkaufstellen ( ab 1. Dezember 2011 )

Sport Zopf in Bad Goisern, Salzkammergut Touristik  und Tourismusverband in Bad Ischl

Indien – Abenteuer Ganges

Diavortrag von Andreas Pröve

„Abenteuer Ganges“ ist die spannende Geschichte einer 2500 km langen Reise zu den Quellen des heiligen Flusses. Was das Lebensziel eines jeden Hindu ist, unternimmt Andreas Pröve im Rollstuhl.
Auf seiner achten Reise durch den Subkontinent rollt er in Eisenbahnen, Bussen und mehr als 1000 km „Handarbeit“ zur Wiege des Buddhismus, zu den heiligsten Orten der Hindus und durch das versunkene Reich der Moguln.
Mit dem Lauf des Ganges gerät er ins alljährlich stattfindende Holi-Fest. Niemand kann sich der Flut der Farben entziehen, wenn von Balkonen und Dächern, aus Fenstern und Türen alles in eine riesige Dunstwolke gehüllt wird.
Einmal in 12 Jahren hat der Strom in Hardwar am Oberlauf die seltene Fähigkeit, die Menschen von ihren Sünden zu befreien. Dann kommen mehr als 10 Millionen Pilger zur Kumbh Mela, dem großen heiligen Bad. Hautnah erlebt er die tiefe Religiösität, die Freude und das Glück der Menschen.
Weiter reist Andreas Pröve flussaufwärts, bis er schließlich in einer abenteuerlichen Trekkingexpedition sein Ziel, das Quellgebiet im Himalaja, erreicht.

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach seinem Unfall brach er im Rollstuhl zu seiner ersten Indienreise auf und tourte später monatelang durch Asien, wo er u.a. für terre des hommes über Kinderarbeit berichtete. Mit seiner Familie lebt Pröve heute am Südrand der Lüneburger Heide.

Andreas Pröve
Mein Traum von Indien
Mit dem Rollstuhl von Kalkutta bis zur Quelle des Ganges
Mit einem Vorwort von Rüdiger Nehberg
321 Seiten mit 16 Seiten Farbbildteil,
Gebunden € 19.90 / Taschenbuch € 9,90

Rezensionsexemplare und Buchinfos:
PIPER/MALIK Presseabteilung Tel. 089/381801-28

 

SADHUS  Heilige Männer Indiens

Nach einem erneuten 6-monatigen Indienaufenthalt 2007 zeigt der Dresdner Physiotherapeut und freiberufliche Fotograf Frank Bienewald in seinem überarbeiteten Dia-Vortrag „SADHUS - Heilige Männer Indiens“ außergewöhnliche Bilder der Mystiker des Hinduismus. Sie besitzen nichts als ihre dürftige Kleidung, eine Decke und eine Almosenschale. Sie gehören keiner Familie mehr an und ihre Heimat sind die endlosen Pilgerpfade kreuz und quer durch Indien. Den ersten Kontakt mit den heiligen Männern Indiens hatte der Dresdner, völlig unvorbereitet, während der Khumba Mela 1992 in Ujjain. Bei diesem größten und heiligsten aller indischen Feste waren neben ca. 1,5 Mio. Sadhus noch 18 Mio. Pilger aus allen Teilen Indiens in einer Stadt mit normalerweise 370.000 Einwohnern versammelt, um am Tag des Maha Snan beim Bad im Khsipra-Fluß einige ihrer Sünden abzuspülen und somit ihr Karma wieder etwas aufzupolieren. Er sah Männer, die jahrelang einen Arm hochhielten, andere standen viele Jahre, ohne sich je hinzulegen, wieder andere hoben schwere Lasten mit dem Penis vom Boden ab, sehr viele hatten nur meterlange Tredlocks als einzige Bekleidung, manche hatten gelobt, 12 Jahre nicht zu sprechen und einer lief mit einem durch den Unterarm gestochenen Messer herum. Um sie herum viele der Pilger, sie anbetend oder um Rat bittend. Die ganze Szenerie, geschwängert vom Marihuana-Rauch, wurde nachts absolut irreal. Frank Bienewald war fasziniert und fassungslos und war sich nicht mehr sicher, ob es 1992 oder 992 war. Das meiste von dem, was er fotografierte, war völlig unbegreiflich für ihn und er brauchte Wochen, um diese 5 Tage zu verarbeiten. Während einer 12-monatigen Indienreise 1997/98 hielt sich der Dresdner sehr viel an den wichtigen Orten der indischen Mythologie auf und traf dort immer wieder die heiligen Männer auf ihrer lebenslangen Pilgerreise. Durch viele Gespräche lernte er einiges über die Philosophien, die Beweggründe und die Lebensweise dieser Menschen und somit wurde der erneute Besuch der Khumba Mela 1998 in Haridwar eine sehr interessante, aber nicht weniger ungewöhnliche Zeit. Über einen Zeitraum von 4 Wochen verfolgte er die Entwicklung des Festes bis zum Maha Snan, dem großen Bad, konnte durch einen mit einem Trick erworbenen Presseausweis an dem Initiations-Ritual der neuen Sadhus teilnehmen, saß viele Abende mit an den heiligen Feuern und traf sogar den Sadhu wieder, der 1992 sein ganzes Körpergewicht mit seinem um einen Stab gewickelten Penis gehalten hatte. Zu seiner Überraschung begegneten Frank Bienewald aber auch nicht wenige, die sich ihrer gelobten Besitzlosigkeit, ausschließlicher Konzentration auf  geistige Entwicklung und Abstinenz von Rauschmitteln zum Trotz fröhlich Unmengen Haschisch rauchend die neuesten Bollywood-Kino-Renner auf dem Fernseher in ihrem Zelt anschauten. Die letzte Khumba Mela, die er im Rahmen einer 20-monatigen Fahrradreise 2001 in Allahabad besuchte, war mit 30 Mio. Besuchern nicht nur völlig überfüllt, sondern veränderte sich auch langsam in eine Art spirituellen Jahrmarkt, von dem sich immer mehr derjenigen Sadhus, die ernsthaft ihren Weg gehen, fernhalten.
Die 6-monatige Reise Anfang 2007 führte Frank Bienewald zu einem anderen, sehr speziellen Fest der Sadhus nach Varanasi. Shivratri ist das Fest Shivas, unzählige Pilger und Sadhus feiern die in Urzeiten stattgefundene Hochzeit von Shiva mit Parvati vor der Kulisse dieser mystischen alten Stadt am Ganges. Später verbrachte Bienewald 2 Monate im Quellgebiet des Flusses Ganges, traf Sadhus, die in völliger Einsamkeit in den Hochtälern des Himalaya leben und hatte das Gefühl, hier erst den wahren Asketen zu begegnen.
Ungewöhnliche Begegnungen mit diesen ungewöhnlichen  Menschen werden durch seine Erzählungen, brilliante Fotos und eigene Tonaufnahmen wieder lebendig.
 

Frank Bienewald



Veranstaltungsort:  Trinkhalle Bad Ischl

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